Amalgam­sanierung

Was ist „Amalgam“?

Amalgam ist eine Legierung von Quecksilber und anderen Metallen wie z.B. Silber, Kupfer Zinn etc.

Rein praktisch wird das Quecksilber vermischt mit Metallpulvern, wodurch das Gemisch fest wird. Aufgrund des Gehaltes an unedlen Metallen ist dieser Werkstoff nicht dauerhaft mundbeständig. Ferner wird die Bindung von Quecksilber in dieser Legierung zunehmend kritisch gesehen.

Eine Amalgamsanierung ist eine bewährte Methode, den schon seit langen sehr kritisch beurteilten Werkstoff aus Ihren Zähnen entfernen zu lassen.

In der Vergangenheit wurde Amalgam durch Zahnärzte als standardisiertes Füllmaterial für defekte Zähne eingesetzt. Über einen langen Zeitraum hatte sich Amalgam als ältester Füllwerkstoff für geschädigte Zähne bewährt.

Heute ist Amalgam in der Zahnmedizin nicht die erste Wahl: 

Heutzutage sind Amalgamfüllungen von untergeordneter Bedeutung. Nichtsdestotrotz hatte das Füllmaterial lange seine Berechtigung. Bis heute sind Zahnärzte darüber erstaunt, wie effektiv das Füllmaterial starken Belastungen durch das Kauen standhält. Erfahrungsgemäß halten Amalgamfüllungen über 20 Jahre.

Aufgrund einer zunehmend kritischen Betrachtung des Amalgams hat es eine stürmische Weiterentwicklung zahnärztlicher Füllungsmaterialien gegeben.

Die toxische Wirkung des Amalgams

Heutzutage wird das Material bei Amalgamsanierungen durch andere Füllmaterialien ersetzt, da die Substanz aufgrund des Quecksilber-Anteils den Körper belastet. Da Amalgam Quecksilber enthält, gehen Mediziner von einem erhöhten Risiko aus. Dennoch ist das Material eine kostengünstige Option, um erkrankte Zähne im Rahmen einer Kariesbehandlung zu versorgen.

Fällt Ihre Wahl auf eine Amalgamfüllung, so sind weitere Aspekte zu beachten.

Sogenannte galvanische Ströme im Mund führen bei Kontakt zwischen Amalgam und anderen Metallen wie z.B. Zahngold zu einer erhöhten Freisetzung von Quecksilber.

Alternativen?

Eine erste Alternative ist Zahnzement, allerdings nur für einen begrenzten Zeitraum.

Als nächstes kommen sog. Kompositfüllungen in Frage. Metallfrei, ästhetisch zahnfarbend, langlebig.

Eine klassische Methode für eine Amalgamsanierung ist ein Inlay. Diese in zahntechnischen Laboren hergestellten Einlagefüllungen aus Gold oder Keramik werden auf betroffene Zähne geklebt oder einzementiert. Inwiefern die Sanierungen für Sie in Betracht kommen, hängt von Faktoren wie dem Zustand und Alter der Amalgamfüllungen ab. Zusätzlich raten Zahnärzte zu Amalgamsanierungen, wenn Zahnfüllungen beschädigt oder undicht sind.​

Die richtigen Ansprechpartner für eine Amalgamsanierung

Wünschen Sie nähere Informationen zu Amalgamsanierungen, dann stehen wir Ihnen mit unserer langjährigen Erfahrung gern zur Seite. Ganz gleich, ob Sie eine Behandlung oder ein Gespräch wünschen – bei uns sind Sie genau richtig.